Argovia Cup # 1 Lostorf

Nachdem es mir in den letzten Wochen aus diversen Gründen nicht so lief, war ich umso gespannter, wie ich beim Argovia Cup in Lostorf abschneiden würde. Neuer Veranstalter, neue Strecke, kurz, knackig und Trails, für einen Argovia Cup mehr als man erwarten könnte. Nach der Besichtigung war ich mir sicher, dass mir die Strecke liegen würde. Das Teilnehmerfeld übersichtlich und nicht minder stark besetzt. Das Ziel war nicht nur für mich sondern auch für das Team gegeben, Podestplätze so viele wie möglich! Der Start, der zusammen mit den Elite und den Junioren erfolgte, gelang mir insofern, dass ich mit den ersten mithalten konnte. Leider nur die erste Runde, dann musste ich die drei erst Platzierten Elitefahrer ziehen lassen. Nach Halbzeit des Rennens musste ich feststellen, dass die Strecke härter als erwartet war und ich litt wie Sau! Nun musste ich den Führenden bei den Amateuren ziehen lassen und fuhr das Rennen als Zweiter nach Hause. Neben dem Blumenstrauss und der Siegesprämie gab es sogar eine schöne Erkältung obendrauf. Danke schön. Nicht nur mir lief es gut sondern auch Matthias, mehr dazu auf unserer Team Team Seite!



RBC # 6 Chur

Der Racer Bikes Cup in Chur, eine Strecke die mir liegen sollte, bin ich doch in Chur vor zwei Jahren Masters Vize-Schweizermeister geworden. Doch der Reihe nach. Nach einer sehr intensiven Trainingswoche, bei der ich am Dienstag noch Klausen und Pragelpass machte, über den ich allerdings fast nicht mehr drüber kam, versuchte ich einigermassen erholt nach Chur zu reisen. Ich fühlte mich auch recht gut vor dem Rennen, was mich auf ein gutes Resultat hoffen liess. Doch schon in der ersten Runde merkte ich, dass ich nicht wirklich mitkam. Ich konnte nie wirklich an meine Grenzen gehen, verlor stetig Plätze und klassierte mich auf dem enttäuschenden 21. Platz. Naja andere werden in meinem Alter Marathon Weltmeister und ich trainiere mal ein bisschen härter und brauche schon eine Woche Pause. Allerdings geht ‘s erst nächste Woche ein wenig lockerer, diese nutze ich nochmals um ein intensives Training zu absolvieren. Ob das allerdings sinnvoll ist sei dahin gestellt!


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(Steffen Müssiggang)

RBC # 5 Engelberg

Die Elsa Bike Trophy in Estavayer wäre eigentlich auf dem Programm gestanden und dies sogar als einer meiner Saison Höhepunkte. Da ich mich am Freitag erkältet hatte und es am Samstag nicht wirklich besser wurde, entschied ich mich für das kleinere Übel Engelberg. Ich wollte einfach noch ein paar Punkte für die Gesamtwertung holen, denn ohne Engelberg hätte ich zu wenig Rennen für die Gesamtwertung. Dies wäre allerdings egal gewesen, wenn ich gesund in Estavayer gestartet wäre. Aber da ich mich am Sonntag wirklich nicht fit fühlte, wählte ich das kürzere Rennen und das bestritt ich aber auch nur, nach dem ich die Streckenverhältnisse geprüft hatte, die einen Start zu liessen. Feucht war es aber nicht unfahrbar und trotzdem war mein Continental X-King nicht ganz die richtige Wahl. Zum Rennen gibt es nicht viel zum sagen, ich konnte weder mithalten noch irgendwelche Akzente setzen. Also beschloss ich in der fünften von sechs Runden, mich überrunden zu lassen, denn noch eine Runde hätte ich höchstens zu Fuss geschafft. Schlussendlich wurde ich sensationeller 26.

RBC # 4 Gränichen

Gränichen die Wundertüte unter den Bikerennen. Da die Strecke zum Teil durch eine Kiesgrube führt, ist sie dementsprechend auch jedes Jahr ein bisschen anders. Bis jetzt lag mir die Strecke immer sehr und auch dieses Jahr war sie topographisch fast identisch, was mir sehr entgegen kam. Am Samstag ging es mit dem Team zur Streckenbesichtigung. Normaler Weise mache ich das nie, bringt aber enorm viel, denn mit einer sauberen Linie in den Downhills, lässt sich in Gränichen was reissen. Und da ich bekanntlich nicht unbedingt zu den stärksten Abfahrer gehöre, wollte ich an unserem Heimrennen nichts dem Zufall überlassen. Das Rennen am Sonntag lief mir nicht von Anfang an so, wie ich das gerne gehabt hätte. Ich kam am Start kaum weg, konnte das Tempo nicht mitgehen und reihte mich um Platz 30 ein. Ich dachte schon ans Aufgeben(denke ich grundsätzlich an jedem Rennen!), denn meine Beine drehten wirklich schlecht. Nach der ersten Runde lag ich auf Platz 23, hatte also ein paar Plätze gut gemacht. Das Aufgeben war allerdings immer noch präsent im Kopf, so bemerkte ich gar nicht wirklich, dass ich immer schneller wurde. Nach Runde 2 war ich bereits 16. und nach Runde 3 schon 9. Aufgeben wollte ich nun nicht mehr und meine Beine waren plötzlich 100% anwesend. Ich fuhr ein konstant schnelles Rennen, setzte mich so von meinen Verfolgern ab, holte noch einen Fahrer ein und klassierte mich auf dem 7. Platz. Für den gab es zwar kein danke schön, dafür aber Cash. Allerdings stehen die Einnahmen immer noch in keinem Verhältnis zu den Ausgaben!!!


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(Steffen Müssiggang)

Jur`Alp Cup Ursy

La Glanoise Mifroma Trophy genauer gesagt. Ein Rennen, irgendwo im Nirgendwo und das im Stile der ELSA Bike Trophy. Eine Art Marathon mit 39km und über 300 Starter. Auch die Startaufstellung war irgendwie anders, jeder stellte sich einfach mal irgendwo hin, egal ob lizenziert, Junior, Frau oder Senior alle starteten zusammen, auch wenn sie nicht dieselbe Strecke fuhren. Ok ich als deutschsprechender Schweizer hielt mich mal zurück und stand irgendwo in der Mitte. Mir war bewusst, dass dies ein fataler Fehler war, da sich nämlich alle Favoriten einfach zuvorderst aufstellten. Egal startete ich halt neben Pierre, Cedric und Marie-Claire. Taktik war gegeben, so schnell wie es ging so weit wie möglich nach vorne zu kommen. Dank der flachen Startphase gelang mir dies auch gut und im ersten Anstieg, der auch der längste war, fuhr ich zu meinem Erstaunen direkt zur Spitze auf. Schon bald waren wir nur noch zu fünft. Ich hatte sehr gute Beine und fühlte mich sehr stark, ich konnte jede Tempoverschärfung locker mitgehen. Allerdings war dies gegen das Ende des Rennens nicht mehr so. Als gut 3km vor dem Ziel attackiert wurde, konnte ich das Tempo nicht mehr mitgehen. Ich musste auch nicht, da ich in meiner Kategorie schon als Sieger fest stand. Gewonnen wurde das Rennen von Yves Corminboeuf Team BMC. Ich kam als 5. Overall und Sieger in der Kategorie Masters ins Ziel.

Open Bikerennen Schneisingen

Nach einem Sieg im 2009 und einem 2. Platz im letzten Jahr steckte ich mein Ziel sehr hoch. Das Podest sollte es sein egal wer am Start stehen würde. Auch das Wetter trug seinen Teil zum Plan bei und glänzte mit Sonnenschein. Das Einzige was mir ein wenig Sorgen machte, war mein Muskelkater, den ich mir bei einem sehr intensiven Krafttraining am Donnerstag geholt hatte. Das ich dann aber in der unteren Hälfte der Rangliste anzutreffen war, war nicht Teil des Plans. Starke Konkurrenz und müde Beine verhinderten ein Showlaufen meiner Seits, so fuhr ich in der zweiten Gruppe um Platz fünf, nachdem ich in Runde 2 vergeblich den Anschluss an die Spitzengruppe suchte. Da unsere Verfolgergruppe nur aus Teambuddies bestand, war es mir auch egal ob ich schlussendlich 5. oder 7. werden würde. Darum 7. Platz mit 1.20 Rückstand, trotzdem zufrieden!

RBC # 3 Solothurn

Bike Days Solothurn!

Nach meiner sehr, sehr schwachen Leistung in Tesserete nutzte ich die Zeit intensiv, um optimal zu trainieren. Da ich aber keine Ahnung hatte, wie es um meine Form bestellt war, war ich doch ein wenig nervös vor dem Start. Mit einer zu hohen Startnummer, mit der es mir fast unmöglich war nach vorne zu fahren, nahm ich das Rennen auf. Ich konnte in der ersten Runde ein paar Plätze gut machen, aber die Spitzengruppe war wie erwartet ausser Sichtweite. Ich fuhr ein konstantes Rennen und konnte so stätig weiter Plätze gut machen. Schlussendlich reichte es für den 10. Schlussrang. Mit meinen Rundenzeiten hätte ich, bei einer besseren Startnummer, sicherlich weiter vorne mitfahren können. Darum bin ich mehr als zufrieden und freue mich auf mehr!

Auch meine Team Buddies fuhren stark, mehr auf unserer Team Seite!


Fotos by radsportphoto.net
(Steffen Müssiggang)